Birnen gehörten im Mittelalter und der frühen Neuzeit zu den Obstsorten, die den »besseren« Leuten vorbehalten waren. Nach der Philosophie der Zeit war alles Obst, welches am Baum wuchs, eine Herrenspeise. Die Birne wurde auch als Heilpflanze genutzt. Sie gilt als harntreibend und desinfizierend. Birnen dienten auch als Kost für die Kranken bei Herz- und Kreislaufbeschwerden, Bluthochdruck, Blasenentzündung, Nierenkrankheiten und stärken den Magen.