Rezeptzettel:Gerstenmus, angeröstet


Grundzutaten:

  • 1 Tasse Gerstenmehl
  • 3 Tassen Wasser, oder mehr oder weniger, bzw. Mandelmilch
  • 1 Tasse Milch, mehr oder weniger, oder nur Mandelmilch, dann 4 Tassen Mandelmilch.
  • 1 g Salz auf 100 g Gerstenmehl
  • Zucker nach Geschmack
  • Aromen nach Geschmack, Rosenwasser, Orangenblütenwasser oder Zesten oder Essenz

Gerstenbrei aus Milch braucht länger, daher sollte der Brei erst mit Wasser angekocht werden und dann Milch zugegeben. Verwendet man Mandelmilch ist sie gleichbedeutend mit Wasser.

Nimm schöne Rollgerste, auch als Graupen bezeichnet, stoße sie zu Mehl in einem Mörser, schüttele sie danach durch ein Haarsieb.

Mache zuerst eine gute Mandelmilch von gekochtem Wasser, Ziegen- oder Kuhmilch. Wenn nun die Mandelmilch zugerichtet ist, so gebe es auf das Feuer, behalte dir so viel der kalten Flüssigkeit übrig, dass du das Mehl damit quellen kannst. Ist die Mandelmilch sehr stark, so nimm nur gekochtes Wasser und woraus die Mandelmilch hergestellt ist.

Nimm Gerstenmehl und röste es in heißem Butterschmalz, doch nicht zu sehr. Mach die Mandelmilch warm, sie darf nicht stark sieden. Treibe das geröstete Mehl mit ab, wenn es genug gekocht hat. Gebe Zucker und Rosenwasser dazu nach des Kranken Geschmack. Beim Anrichten salze es ein wenig.

Man kann auch Rosinen, Zucker und Zimt darauf streuen. Es stopft etwas mehr dann als die vorhergehende Variante. So du willst, gib Eidotter darein. Es ist desto kräftiger. Was man nicht verbraucht ist gut im Butterschmalz aufzubraten wie jeden anderen dicken Brei.

Anmerkungen: Zubereiten wie Grießbrei. Gerste ist sehr ballaststoffreich. Vor allem die sogenannten Beta-Glucane, ein löslicher Ballaststoff mit cholesterinregulierender und blutzuckersenkender Wirkung. Eine tägliche Aufnahme von 3 g Beta-Glucan aus Gerste reduziert den LDL-Spiegel und kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Gerstenmehl hat einen Kohlehydratanteil von 73 %.

Der Link zeigt lediglich, wo Sie Gerstenmehl herbekommen und wie es aussieht. Sie können kaufen, wo Sie wollen.

Tasse ist kein Maß, es geht nur um das Verhältnis der Zutaten zueinander. Eine Tasse Gerstenmehl muss man auswiegen, um auf ein Maß zu kommen. Standardfrage der Leser: Wie groß muss die Tasse sein? Völlig egal. Geben Sie Gerstenmehl in irgendeine Tasse, wiegen Sie die Menge aus und schütten Sie die 4fache Menge an Flüssigkeit dazu. Ist der Brei zu dünn, geben Sie Gerstenmehl nach, ist er zu dick eben Milch.

Um den Brei anzudicken, wenn er zu flüssig geworden ist, kann man auch Eigelb verwenden. 1 Eigelb ist ausreichend um 40 g Brei anzudicken. Nur Eigelb, denn Eiweiß verdünnt. Auf die oben genannte Flüssigkeitsmenge muss die Butter/ Butterschmalz angerechnet werden.

Anna Wecker: Ein köstlich new Kochbuch


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